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März 17, 2013

Weinbau auf dem Kreuzberg „Kreuz-Neroberger“

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Wein Kreuz-Neroberger

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1968 lebte der Weinbau auf dem Kreuzberg wieder auf durch die Schenkung von fünf Riesling vom Neroberg Rebstöcken der Kreuzberger Partnerstadt Wiesbaden. Die folgenden Jahre wurde Kreuzberg mit weiteren Regstöcken beschenkt: 75 Rebstöcke kamen vom Kreis Bergstraße in den Jahren 71-73 und 20 Blauer Spätburgunder Rebstöcke schenkte 1975 die Partnerstadt Ingelheim am Rhein. Heute gibt es über 300 Rebstöcke auf dem Kreuzberg, allesamt Geschenke. Die Pflege betreibt die Gärtnerei Hofgrün Berlin GmbH (http://www.hofgruen-berlin.de/seiten/gaertnerei.html) in der Methfesselstraße 10-12. Die Stadt Wiesbaden keltert die Kreuzberger Weißweinsorten Weißer Riesling, Müller Thurgau und Kerner zum „Kreuz-Neroberger“. Der Wein ist nicht öffentlich zu kaufen, nur gegen eine Spende im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg erhältlich.

Kontaktdaten:
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Frankfurter Allee 35/37, 10247 Berlin
Frau Selimovic, Tel.: 90298 – 4826

Kritiken:

Im Volksmund wird er auch „Fahnenwein“ genannt.

„Wenn man een eenzjes Achtel über die Fahne kippt, zieht sich det janze Regiment zusammen.“ Zitat des Satirikers Adolf Glaßbrenner beim Blick auf das relativ niedrige Mostgewicht.

„Ganz ausgezeichnet, dunkle Fruchtaromen dominieren den Geschmack. Vor allem Himbeere und Brombeere, aber auch etwas Räucherspeck ist dabei. Er schmeckt frisch und ist sehr wild am Gaumen, typisch Kreuzberg eben.“ Zitat des Weinkontrolleur für das Land Berlin, Peter Scheib, zum 2007er Spätburgunder. (Berliner Zeitung „Der edle Tropfen vom Kreuzberg“ http://www.bz-berlin.de/bezirk/kreuzberg/der-edle-tropfen-vom-kreuzberg-article607462.html)

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