Atze – ein Berliner Hundeleben und alles drum herum

Januar 1, 2012

Die Chronik von Steglitz

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1375: Erste urkundliche Erwähnung im Ortsregister des Landbuchs Kaiser Karl IV; das Dorf ist wohl während des 13. Jahrhunderts im Rahmen des askanischen Landausbaus gegründet worden.

1801: Carl Friedrich von Beyme, Staatsminister und Großkanzler, erwirbt Gut und Dorf Steglitz.

1806: Beyme hebt die Erbuntertänigkeit der Steglitzer Bauern auf und den Gesindezwang. Er veranlasst eine Flurbereinigung und lässt sich anstelle des alten Gutshauses an der Chaussee nach Potsdam ein neues von Heinrich Gentz erbauen, das heute nach seinem späteren Bewohner, dem preußischen Feldmarschall, auch „Wrangelschlösschen“ genannt wird.

1840: Ansiedelung einer Maulbeerplantage mit Seidenraupenzucht durch den Berliner Seidenhändler und Fabrikanten Johann Adolph Heese im Gebiet der heutigen Bergstraße, das zur damaligen Zeit als das bedeutendste Seidenbauzentrum Preußens galt.

1865: Der Hamburger Kaufmann Johann Anton Wilhelm Carstenn erwirbt die Güter Giesensdorf und Lichterfelde, um einen Villenvorort anzulegen.

1880: Einweihung der Matthäus-Kirche an der Schloßstraße

1881: In Lichterfelde fährt die von Werner Siemens und Georg Halske gebaute erste elektrische Straßenbahn der Welt (vom Bahnhof Lichterfelde-Ost zur Kadettenanstalt) mit einer Spitzengeschwindigkeit von 15 bis 20 Stundenkilometern.

1894: Erste Flugversuche mit selbstkonstruierten Gleitern des Lichterfelder Flugpioniers Otto Lilienthal, der (nach über 2000 Gleitflügen von bis zu 350 m Länge) 1896 in Rhinow nach einem Flugversuch ums Leben kommt.

1896: Grundsteinlegung Rathaus Steglitz (heute Schloßstraße 37) und Entstehung der Stadtbibliothek Steglitz

1897-1909: Neuanlage des Botanischen Gartens in Groß-Lichterfelde

1900-1906: Bau des Teltowkanals, der den Schiffen eine Fahrt durch die Spree im Stadtinnern erspart.

1901: Im Ratskeller des Steglitzer Rathauses wird die Jugendbewegung „Wandervogel“ gegründet.

1920: Schaffung der Stadtgemeinde Groß-Berlin: Aus Steglitz, Groß-Lichterfelde, Lankwitz und der bisher zu Mariendorf gehörenden Villenkolonie Südende wird der 12. Verwaltungsbezirk von Berliner (Steglitz) gebildet.

1926 – 1928: Bau des Titania-Palastes als Filmtheater und Konzertsaal nach den Plänen der Architekten Schöffler, Schloenbach und Jacobi, wo u.a. 1951 die ersten Internationalen Filmfestspiele Berlins gefeiert werden und im Dezember 1948 die Gründungsveranstaltung der Freien Universität stattfindet.

1932: Bau der Gedenkstätte für Otto Lilienthal (1848-1896) an der heutigen Lichterfelder Schütte-Lanz-Straße nach Plänen von Fritz Freymüller

1945: Wiedereröffnung des Schlosspark-Theaters durch Boleslaw Barlog (03.11.)

1967: Namensgebung für die Steglitzer Volkshochschule: „Victor-Gollancz-Volkshochschule“ (01.10.)

1974: Eröffnung des U-Bahnhofs „Rathaus Steglitz“ (30.09.)

1980: Das Bezirksamt Steglitz nimmt seine Arbeit im sog. „Steglitzer Kreisel“, dem 118 m hohen Bürohochhaus an der Schloßstraße 80, auf.

1990: Eröffnung des Musikpavillons im Stadtpark Steglitz

1994: Abzug der amerikanischen Streitkräfte, die in Steglitz mit einer großen Parade über die Steglitzer Schloßstraße geehrt werden.

1995: Errichtung der „Spiegelwand“ auf dem Hermann-Ehlers-Platz zur Erinnerung an die Verschleppung und Ermordung jüdischer Bürgerinnen und Bürger durch die Nationalsozialisten.

Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten werden in diesem Jahr das Gutshaus Steglitz und die Schwartzsche Villa als neue, kulturelle Veranstaltungsorte präsentiert.

1999: Im September wird eine neue Schule – die Deutsch-Griechische Europaschule – in der Lichterfelder Curtiusstraße ihrer Bestimmung übergeben.

Der ehemalige Groß-Lichterfelder Ortsteil Giesensdorf feiert vom 09.09. bis 19.09. sein 700-jähriges Bestehen.

Nach zweijährigen Umbauarbeiten öffnet das nun ganzjährig geöffnete Schwimmbad am Hindenburgdamm (mit Saunalandschaft), auch „Spucki“ genannt, seine Pforten.

01.01.2001: Fusion der Bezirke Steglitz und Zehlendorf (Gebietsreformgesetz vom 26.03.1998) zu dem neuen Bezirk „Steglitz-Zehlendorf“, der mit rund 300.000 Einwohnern größer sein wird, als viele Landeshauptstädte.

Quelle und weitere Informationen: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin

Juni 22, 2011

Forsthaus Paulsborn im Grunewald

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Malerisch gelegen am Grunewaldsee im Berliner Südwesten und gut erreichbar mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln liegt unser neuester gastronomischer Standort: Das Forsthaus Paulsborn in Zehlendorf. Das Restaurant und Hotel hat eine lange Tradition: Das erste Gasthaus an dieser Stelle wurde 1871 noch von Kaiser Wilhelm I. eingeweiht. Das Gebäude in seinem heutigen Zustand geht auf das Jahr 1905 zurück. Es ist ein malerischer Neorenaissancebau, der mit zahlreichen architektonischen Elementen auf das nahegelegene Jagdschloss Grunewald anspielt. In unserem Haus verbinden wir Gastronomie von feinster Kultur und Natur von ihrer schönsten Seite – das heißt ausgewählte und ausschließlich hausgemachte Speisen in herrlicher, traditionsreicher Atmosphäre und Spazierwege in traumhafter, naturbelassener Umgebung. Das historische Restaurantgebäude empfiehlt sich für Feiern aller Art. Seien es Familien- und Hochzeitsfeiern oder Veranstaltungen im geschäftlichen Rahmen – wir haben die passenden Räumlichkeiten mit historischem Ambiente. Unsere Speisekarte enthält neben den leichten, modernen Gerichten auch saisonale Highlights und natürlich Wildspezialitäten. In unserer Weinkarte finden Sie eine exquisite Auswahl edler Weine aus aller Welt, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Im sonnigen Frühling und in den Sommermonaten können Sie in unserem Sommergarten die Seele baumeln lassen und Ihre Blicke über den Grunewaldsee schweifen lassen. Unsere Kuchen und Torten sind dazu eine Gaumenfreude, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Auch für Ihren Urlaub in der Metropole Berlin sind wir mit unseren elf neu renovierten Zimmern sowie einer Ferienwohnung im Jagdschloss Grunewald Ihr kompetenter Ansprechpartner.

Quelle und Internetseite

Neue Öffnungszeiten ab Januar 2013:
Di – Do, So 12 – 19 Uhr
Fr, Sa 12 – 21 Uhr
Montag: Ruhetag
Veranstaltungen nach Vereinbarung

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