Atze – ein Berliner Hundeleben und alles drum herum

März 17, 2013

Karl Friedrich Schinkel (* 13.03.1781 † 09.10.1841) Baumeister

Filed under: *Persönlichkeiten,Uncategorized — Schlagwörter: , , , — HundAtze @ 10:42 pm

K.F. Schinkel wurde 1781 in Neuruppin geboren. Seine erste Ausbildung genoss er bei dem deutschen Baumeister Friedrich Gilly in Berlin. In der neugegründeten Bauakademie in Berlin war er ab 1797 Schüler.

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Der Viktoriapark Kreuzberg mit dem Schinkel-Denkmal

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Der Kreuzberg ist mit 66 Metern eine der markanten natürlichen Erhebungen in Berlin, welche dem Stadtviertel des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg den Namen gab. Von etwa 1300 an wurde der Berg Tempelhofer Berg genannt (bis ins 19 Jhd.), da zu dieser Zeit der Besitz an die Franziskaner durch Schenkung überging. Auch wurde er Runder Weinberg genannt, da seit dem Mittelalter dort Wein angebaut wurde (bis 1740). 1968 begann man die Tradition vom Weinbau in Kreuzberg wieder aufleben zu lassen. Der Kreuzberg liegt zwischen den Straßen Mehringdamm, Dudenstraße, Katzbachstraße und Kreuzbergstraße. Ende des 19. Jhd. wurde vom Gartenbaudirektor Hermann Mächtig das 16 Hektar große Gelände um den Kreuzberg als Viktoria-Park angelegt, welcher seit 1980 unter Denkmalschutz steht. Auf dem Gipfel des Kreuzberges steht das 20 Meter hohe Schinkel-Denkmal (Entwurf von Karl Friedrich Schinkel 1821; Schinkel-in-Berlin.de) zur Erinnerung an die Freiheitskriege 1813-1815. Es ist das Wahrzeichen des Kreuzbergs und ein Nationaldenkmal zugleich. Dann die Umbenennung in Kreuzberg. Seit 1893 schmückt ein Wasserfall (in Anlehnung an den Zackefall im Riesengebirge) das Landschaftsbild.

Am Fuße des Berges steht auch das Haus Konrad Zuse (Entwickler des 1. Computers) direkt neben der Parkanlage in der Methfesselstraße 10 und 7.

Der berühmte Anhalter Bahnhof (Bauzeit 1874-1880) stand am Askanischen Platz. Leider ist heute nur noch ein Teil davon erhalten geblieben (Front und Portikus).

Auch das Museum für Verkehr und Technik ist ganz in der Nähe.

Alle Langschläfer können 24 Stunden lang Frühstücken im am Fuße des Wasserfalls gelegenen Restaurant Tomasa.

Adresse: Viktoriapark Kreuzbergstraße 10965 Berlin (Kreuzberg)

Verkehrsanbindungen: Bus: Kreuzberg/Wasserfall (Berlin): 140 Bergmannstr. (Berlin): N42, N6 Yorckstr./Großbeerenstr. (Berlin): 140, N7, M19 Mehringdamm (Berlin) (U): M19

U-Bahn:
Mehringdamm (Berlin) (U): U6, U7

August 4, 2012

Die Wiener Straße in Kreuzberg

Filed under: Kreuzberg — Schlagwörter: , , , — HundAtze @ 4:00 pm

Benannt wurde sie am 9. Oktober 1873 nach der österreichischen Hauptstadt Wien, als die ersten Züge vom damaligen Kopfbahnhof Görlitzer Bahnhof (heute U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof) nach Wien fuhren.

– das ehemalige Leihhaus des Görlitzer Bahnhofs (Nr. 18), das heute unter Denkmalschutz steht;
– Mietshäuser unter Schutz: die 1874 und 1876 von W. Wagner errichteten Häuser Nr. 8 und 9, die Häuser 12/13 (errichtet von W. Schroeder) sowie das 1887 von M. Koch gebaute Mietshaus Nr. 69;
– der Görlitzer Park;
– das Bad am Spreewaldplatz, in dessen Eingangsbereich eine Gedenktafel für 295 Menschen steht, die am 21. August 1947 aus dem Exil in Shanghai nach Berlin zurückkehrten;
– an der Ecke Skalitzer Straße befand sich eine Filiale der Supermarktkette Bolle, die bei den Ausschreitungen der Mai-Demonstration vom 1. Mai 1987 geplündert und später von einem Serienbrandstifter ohne Verbindung zu den Randalierern angezündet wurde. (seit 2008 Maschari-Center mit der Umar-Ibn-Al-Khattab-Moschee)

Juni 28, 2012

Die Kaisereiche

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Zum 82. Geburtstag des Kaisers Wilhelm I. am 22. März 1879 von Gustav Schenk (Verleger der damaligen Königlich Geheimen Oberhofbuchdruckerei und einer der ersten Siedler in Friedenau) gepflanzt, soll die Kaisereiche auch an die Goldene Hochzeit mit seiner Frau Augusta, welche im gleichen Jahr stattfand, erinnern. Sie stammt aus der Baumschule drei Eichen, des Prinzen Friedich Carl.

Am 10. November 1883 schon, nach nur vier Jahre, musste die Eiche ersetzt werden, da sie die Proteste gegen die Bismarckschen Sozialgesetzte nicht überstand. Heute trotzt sie den Abgasen der stark befahren Kreuzung (Saarstraße Ecke Rheinstraße) auf der sie steht und ist als Naturdenkmal geschützt.

Der Platz, an dem die Kaisereiche steht, hat offiziell keinen Namen, wird aber im Volksmund seit 1879 ebenfalls Kaisereiche genannt, davor wurde er als “Rondell” bezeichnet.

Seit der 125-Jahr-Feier im September 2004 schmückt eine Gedenktafel aus Messing den Baum, auch ein historisches Straßenschild wurde angebracht.

 

Juni 13, 2012

Die Marienhöhe

künstliche Erhebung, hügliges Gelände,  Trümmerberg, 73 Meter hoch

zwischen Attila-, Röbling- und Arnulfstraße

Freilichtbühne, Rodelbahn, Spielplatz

1985 auf dem Gipfel errichtete Denkmal für den infolge des kiesabbaus zerstörten Trigonometischen Punkt Rauenberg.

Grundmoräne der letzten Eisezit. Ende 19. Jhd.Sand- und Kiesabbau mit 80 Meter tiefen Gruben, danach Mülldeponie

früher bezeichnet als „Rauhe Berge“ „Rauenberg“ „Rauhe Berge“ (so auch der heutige Fichtenberg in Steglitz!)

vor 1900 auch als „Signalberg“ bezeichnet, später als „Krebsens Berge“ (nach dem Gastronom),

in den Filmjahren auch als „Filmberge“ bezeichen, da wegen des hellen Sandes ein beliebter Drehort für Filme genutzt wird. Zwischen den Kriegen gehörte das Gelände der National-Film GmbH.

http://de.wikipedia.org/wiki/Marienh%C3%B6he_(Berlin)

http://de.wikipedia.org/wiki/Rauenberg_(Trigonometrischer_Punkt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Trigonometrischer_Punkt

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Biergarten Bergtrasse Marienhöhe, „Die grüne Perle von Tempelhof“:
Marienhöher Weg 30, 12105 Berlin-Tempelhof, bergterrasse-marienhoehe.de
Sa.& So. ab 11h / Mo.-Do. ab 12h / Freitag Ruhetag
laut Tagesspiegel von 1998 ein Geheimtipp
Die Berliner Zunge Geheimtipp-Biergarten

Mai 6, 2012

Flughafen Tempelhof

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Der ehemalige Flughafen Tempelhof… das Naherholungsgebiet in unserer fußläufigen Umgebung, war heute mal wieder einen Auslfug wert: Toben mit Hunden, Spielen mit meinem Ball… und ne ganze Menge laufen… und auf dem Heimweg habe ich einen winzig kleinen Vogel gefunden. Er muss wohl aus seinem Nest gefallen sein. Lecker wäre der bestimmt gewesen, aber es wurde mir strengstens untersagt!

Tempelhofer Freiheit

Öffnungszeiten

Das Naherholungsgebiet „Tempelhofer Freiheit“ liegt auf dem ehemaligen Tempelhofer Flughafen, dem heutigen Tempelhofer Feld.

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Die Öffnungszeiten richten sich nach den Jahreszeiten. Generell: täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang (17-22h) geöffnet.

Januar          7:30 – 17:00 Uhr
Februar         7:00 – 18:00 Uhr
März            6:00 – 19:00 Uhr
April           6:00 – 20:30 Uhr
Mai             6:00 – 21:30 Uhr
Juni            6:00 – 22:30 Uhr
Juli            6:00 – 22:30 Uhr
August          6:00 – 21:30 Uhr 
September       6:00 – 20:30 Uhr
Oktober         7:00 – 19:00 Uhr
November        7:00 – 18:00 Uhr
Dezember        7:30 – 17:00 Uhr

Januar 2, 2012

John F. Kenney in Schöneberg

Filed under: Uncategorized — Schlagwörter: , , , — HundAtze @ 10:08 am

Der Besuch des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, ein politischer Akt der Entschlossenheit, im Juni 1963 in Berlin hatte eine hohe Symbolkraft für die zweigeteilte Stadt. In seiner berühmten Rede sprach John F. Kennedy vor dem Rathaus Schöneberg  am 26. Juni 1963 an die Bevölkerung der geteilten Stadt, welche sich zu hunderttausenden versammelt hatten. Der Ost-West-Konflikt und der Auswirkungen des Mauerbaus schürten hoffnungsvolle Erwartung der Bürger. Kennedy gab in dieser schweren Zeit Kraft und Zuversicht. Noch heute zählt sein Besuch als Zeichen der Versöhnung, der Hoffnung und der Freiheit sowie einer weiteren Stärkung der deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Die gesamte Rede in Übersetzung, sowie Tonmaterial gibts auf: Berlin.de

Januar 1, 2012

Johann Anton Wilhelm von Carstenn-Lichterfelde

Filed under: Hundeleben — Schlagwörter: , , , , — HundAtze @ 11:37 am

(* 12. Dezember 1822 in Neverstaven, Holstein; † 20. Dezember 1896 in Schöneberg) war ein Kaufmann, Unternehmer und Stadtentwickler, der 1873 in den Adelsstand erhoben wurde.

Eduard-Spranger-Promenade im Park am Teltowkanal

Ein häufiges Ziel auf unseren Spaziergängen war das Gartendenkmal „Park am Teltowkanal“ mit der Eduard-Spranger-Promenade. Sie liegt in Berlin-Lichterfelde zwischen der Königsberger Straße und der Krahmerstraße. Bauherr dieses Gartendenkmals war Anfang des 20. Jahrhunderts (1908n & 1913-14) die Gemeinde Groß-Lichterfelde.

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