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Juni 28, 2012

Die Kaisereiche

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Zum 82. Geburtstag des Kaisers Wilhelm I. am 22. März 1879 von Gustav Schenk (Verleger der damaligen Königlich Geheimen Oberhofbuchdruckerei und einer der ersten Siedler in Friedenau) gepflanzt, soll die Kaisereiche auch an die Goldene Hochzeit mit seiner Frau Augusta, welche im gleichen Jahr stattfand, erinnern. Sie stammt aus der Baumschule drei Eichen, des Prinzen Friedich Carl.

Am 10. November 1883 schon, nach nur vier Jahre, musste die Eiche ersetzt werden, da sie die Proteste gegen die Bismarckschen Sozialgesetzte nicht überstand. Heute trotzt sie den Abgasen der stark befahren Kreuzung (Saarstraße Ecke Rheinstraße) auf der sie steht und ist als Naturdenkmal geschützt.

Der Platz, an dem die Kaisereiche steht, hat offiziell keinen Namen, wird aber im Volksmund seit 1879 ebenfalls Kaisereiche genannt, davor wurde er als “Rondell” bezeichnet.

Seit der 125-Jahr-Feier im September 2004 schmückt eine Gedenktafel aus Messing den Baum, auch ein historisches Straßenschild wurde angebracht.

 

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