Atze – ein Berliner Hundeleben und alles drum herum

März 17, 2013

Der Viktoriapark Kreuzberg mit dem Schinkel-Denkmal

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Der Kreuzberg ist mit 66 Metern eine der markanten natürlichen Erhebungen in Berlin, welche dem Stadtviertel des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg den Namen gab. Von etwa 1300 an wurde der Berg Tempelhofer Berg genannt (bis ins 19 Jhd.), da zu dieser Zeit der Besitz an die Franziskaner durch Schenkung überging. Auch wurde er Runder Weinberg genannt, da seit dem Mittelalter dort Wein angebaut wurde (bis 1740). 1968 begann man die Tradition vom Weinbau in Kreuzberg wieder aufleben zu lassen. Der Kreuzberg liegt zwischen den Straßen Mehringdamm, Dudenstraße, Katzbachstraße und Kreuzbergstraße. Ende des 19. Jhd. wurde vom Gartenbaudirektor Hermann Mächtig das 16 Hektar große Gelände um den Kreuzberg als Viktoria-Park angelegt, welcher seit 1980 unter Denkmalschutz steht. Auf dem Gipfel des Kreuzberges steht das 20 Meter hohe Schinkel-Denkmal (Entwurf von Karl Friedrich Schinkel 1821; Schinkel-in-Berlin.de) zur Erinnerung an die Freiheitskriege 1813-1815. Es ist das Wahrzeichen des Kreuzbergs und ein Nationaldenkmal zugleich. Dann die Umbenennung in Kreuzberg. Seit 1893 schmückt ein Wasserfall (in Anlehnung an den Zackefall im Riesengebirge) das Landschaftsbild.

Am Fuße des Berges steht auch das Haus Konrad Zuse (Entwickler des 1. Computers) direkt neben der Parkanlage in der Methfesselstraße 10 und 7.

Der berühmte Anhalter Bahnhof (Bauzeit 1874-1880) stand am Askanischen Platz. Leider ist heute nur noch ein Teil davon erhalten geblieben (Front und Portikus).

Auch das Museum für Verkehr und Technik ist ganz in der Nähe.

Alle Langschläfer können 24 Stunden lang Frühstücken im am Fuße des Wasserfalls gelegenen Restaurant Tomasa.

Adresse: Viktoriapark Kreuzbergstraße 10965 Berlin (Kreuzberg)

Verkehrsanbindungen: Bus: Kreuzberg/Wasserfall (Berlin): 140 Bergmannstr. (Berlin): N42, N6 Yorckstr./Großbeerenstr. (Berlin): 140, N7, M19 Mehringdamm (Berlin) (U): M19

U-Bahn:
Mehringdamm (Berlin) (U): U6, U7

August 8, 2012

Chamissoplatz

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August 4, 2012

Bethanien und Kreuzberg

Filed under: Hundeleben,Kreuzberg — Schlagwörter: — HundAtze @ 6:00 pm

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Grümpelturnier

Filed under: Hundeleben,Kreuzberg — Schlagwörter: , , — HundAtze @ 5:30 pm

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Die Wiener Straße in Kreuzberg

Filed under: Kreuzberg — Schlagwörter: , , , — HundAtze @ 4:00 pm

Benannt wurde sie am 9. Oktober 1873 nach der österreichischen Hauptstadt Wien, als die ersten Züge vom damaligen Kopfbahnhof Görlitzer Bahnhof (heute U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof) nach Wien fuhren.

– das ehemalige Leihhaus des Görlitzer Bahnhofs (Nr. 18), das heute unter Denkmalschutz steht;
– Mietshäuser unter Schutz: die 1874 und 1876 von W. Wagner errichteten Häuser Nr. 8 und 9, die Häuser 12/13 (errichtet von W. Schroeder) sowie das 1887 von M. Koch gebaute Mietshaus Nr. 69;
– der Görlitzer Park;
– das Bad am Spreewaldplatz, in dessen Eingangsbereich eine Gedenktafel für 295 Menschen steht, die am 21. August 1947 aus dem Exil in Shanghai nach Berlin zurückkehrten;
– an der Ecke Skalitzer Straße befand sich eine Filiale der Supermarktkette Bolle, die bei den Ausschreitungen der Mai-Demonstration vom 1. Mai 1987 geplündert und später von einem Serienbrandstifter ohne Verbindung zu den Randalierern angezündet wurde. (seit 2008 Maschari-Center mit der Umar-Ibn-Al-Khattab-Moschee)

Mai 4, 2012

Boulen am Paul-Lincke-Ufer

Filed under: Hundeleben,Kreuzberg — Schlagwörter: , , , , — HundAtze @ 11:30 pm

Heute habe ich mal wieder ein komplett neues Straßenbild Berlins gesehen und erlebt. Ein wahrhaft ruhiges und dennoch lebendiges Abendleben gab es am Paul-Lincke-Ufer: unter grünen Bäumen, am Kanal, bei (fast) Vollmond, leichter Wolkendecke, angenehmen Temperaturen haben wir es wirklich gut aushalten können! Und das nächste Mal darf ich dann hoffentlich auch mal mit einer Boule-Kugel spielen….

April 29, 2012

Golgatha – der Tanzbare Biergarten am Kreuzberg

Filed under: Kreuzberg — Schlagwörter: , — HundAtze @ 10:05 pm

Homepage Golgatha 

März 22, 2012

Friedrichshain

Filed under: Berlinleben,Friedrichshain,Hundeleben — Schlagwörter: , — HundAtze @ 11:30 pm

Heute war ich zum ersten Mal in Friedrichshain: WOW! Was für ein Treiben auf den Straßen! Ein sehr konträres Stadtbild im Vergleich zum gutbürgerlichen Steglitz!

August 28, 2011

Jamsession

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Juni 12, 2011

Karneval der Kulturen 2011

Filed under: Berlinleben,Kreuzberg — Schlagwörter: , , , — HundAtze @ 9:00 pm

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Zur Idee: Warum ein Karneval der Kulturen in Berlin?

Der “Karneval der Kulturen” entwickelte sich vor dem Hintergrund der wachsenden Internationalität Berlins und als Konsequenz der verstärkten Zuwanderung von Menschen aus allen Weltregionen. Die Weltstadt Berlin ist heute ethnisch, religiös und kulturell heterogen
geprägt und ist nach der deutschen Vereinigung in den Mittelpunkt des internationalen Interesses gerückt, auch als Symbol für den Weg zu einem vereinten Europa. Zeichen für einen aufkommenden Nationalismus und Rassismus werden seismographisch genau registriert, aber auch klare Parteinahmen für eine auf Akzeptanz und Toleranz aufgebaute Gesellschaft.

Als Stadt mit der höchsten Ausländerzahl (ca. 450.000) in Deutschland hat Berlin die Rolle einer “Integrationswerkstatt”. Integration jedoch kann nur gelingen, wenn kulturelle Vielfalt, gegenseitiger Respekt und Toleranz tatsächlich erlebbar und erfahrbar sind. Berlin kann seine Internationalität als Chance begreifen und seine Rolle als Vermittler aktiv gestalten. Diese Überzeugung liegt der Idee des Karnevals der Kulturen zugrunde, der seit 1996 von der Werkstatt der Kulturen in Berlin-Neukölln initiiert und veranstaltet wird. Die Werkstatt ist ein Ort des Dialogs und der Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalität, Kultur und Religion. Die Werkstatt versteht sich als Zentrum des wechselseitigen Kulturtransfers, sie will das künstlerische Potential der in Berlin lebenden Zuwanderer fördern, sichtbar, hörbar und erlebbar machen.

Der Karneval schafft einen integrierenden Handlungsrahmen für unterschiedliche kulturelle Initiativen. “Karnevaleske” Elemente finden sich in fast allen Kulturen. Das Kostümieren und Maskieren der Akteure, das Festlegen spezieller Rhythmen und Choreographien, die farbenprächtigen Umzüge in Gruppen auf der Straße sind volkstümliche Bräuche, die auch in Kulturen ohne spezifische Karnevalstradition zu finden sind.

Karneval ist Ausbrechen aus engen Verhältnissen. Karneval ist Stolz und Freude an der Selbstinszenierung, an der Selbstdarstellung im sozialen und kulturellen Zusammenhang einer Gruppe. Karneval fördert und stimuliert populäre Kunst und Kultur – und dies auf höchstem Niveau.

Wegen seiner spezifischen Dynamik, seiner kulturübergreifenden Geschichte und seiner Offenheit für neue Motive war es dem Karneval möglich, vom kolonialen Europa aus in den karibischen, südamerikanischen und afrikanischen Raum überzuspringen, um Jahrhunderte später in verwandelter Form seine Impulse zurückzugeben in ein kulturell, politisch und demographisch völlig neu strukturiertes Europa.

Der Berliner Karneval der Kulturen reiht sich ein in die Tradition neuerer Karnevals in Europa – wie dem Notting Hill Carnival in London und dem Rotterdamer Zomercarnaval –, ist aber aufgrund der Anzahl der beteiligten Nationalitäten und des breiten kulturellen Spektrums seiner Akteure weltweit einzigartig.

Der Karneval der Kulturen in Berlin ist offen für alle; er wird von Menschen jeglicher kultureller Prägung mitgetragen als Bestandteil einer urbanen, pluralen Kultur, der sie sich zugehörig fühlen. Er ist die Plattform, auf der die Akteure selbstbewußt ihre eigene kulturelle Identität präsentieren.

Die Einwanderer sehen den Karneval als eine Gelegenheit, Präsenz zu zeigen, Zugehörigkeit zu demonstrieren und Berlin seine Internationalität erleben zu lassen.

Der Karneval ist ein Fest aller Altersgruppen. Er integriert die Älteren genauso wie Kinder und Jugendliche vieler Nationalitäten. Unterstützt wird dieser Integrationsprozeß durch das Engagement vieler Migrantenvereine und Berliner Jugend- und Kultureinrichtungen, die als Multiplikatoren in ihrem jeweiligen Umfeld wirken.

In vielen ethnisch geprägten Karnevalsgruppen hat die intensive Auseinandersetzung mit der Kultur der Herkunftsländer und ihrer ethnischen Gemeinschaft in Berlin sowie die positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und ihre große Präsenz in den nationalen und internationalen Medien zu einem gewachsenen Selbst- und Gruppenbewußtsein geführt. Die Offenheit des Karnevalskonzepts bietet besonders Migranten die seltene Chance, sich unabhängig von ihrem sozialen Status aktiv einzubringen.

Gerade Jugendliche in multiethnischen Projekten identifizieren sich stark mit der Idee des Karnevals. In der Vorbereitungszeit entwickeln sie eine beeindruckende Bereitschaft zum kontinuierlichen, zielorientierten Arbeiten und zur konstruktiven Auseinandersetzung in der Gruppe. Die Freude an der Selbstinszenierung und -darstellung bei einem Fest, das sie mit so vielen Gleichgesinnten feiern, beeinflußt nachhaltig das Verhalten der Jugendlichen, führt zu gesteigertem Selbstbewußtsein und Verantwortungsgefühl für ihr Umfeld.

Die Idee des Karnevals wird von vielen kosmopolitisch denkenden und international agierenden Vertretern der elektronischen Musikszene mitgetragen, die einen wichtigen Teil der Sub- und Jugendkultur in Berlin bilden. Mit dem Karneval der Kulturen ist es gelungen, kulturelle Vielfalt bundesweit als einen bereichernden Charakterzug der Hauptstadt Berlin zu präsentieren.

Quelle und Informationen

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